
Exportbier wurde ein wenig stärker
eingebraut, um es für den Transport haltbarer
zu machen. Nachdem jedoch der etwas
stärkere Geschmack auch in der Heimat
zunehmend Liebhaber fand, eroberte das
Exportbier auch den einheimischen Markt.
In der Zeit des zunehmenden Flaschenbierkonsums
und -exports sowie des wachsenden
Wettbewerbs wuchs auch das Bedürfnis
des BÜRGERBRÄU, den Biertrinker auf die
Braustätte des guten Bieres hinzuweisen. |
Es entstand so die erste einheitliche Werbelinie mit Etiketten, auf
denen das Reichenhaller Stadtwappen eingerahmt von den Buchstaben „B“ und „R“ aufgedruckt
war. Als nach dem Tod des Dr. Ernst Röhm im Jahr 1955
Direktor Fröhlich die Leitung der Brauerei übernahm,
wurde das rote Wappenschild mit den drei großen Buchstaben „BBR“
geboren und Ende der 60er Jahre durch den
nachfolgenden Direktor, Max Spitzer, mit
einer Ähren-Girlande abgerundet.
Erst 1978 hielt der bärtige „BÜRGERBRÄUKopf“
seinen Einzug im Markenbild der Brauerei.
Die Idee des bärtigen Abbilds wurde |
von der Bozener Malerin Karin Welponer in
Anlehnung an Fotografien bärtiger Brauer-
Persönlichkeiten der damaligen Zeit im
Auftrag der Brauerei umgesetzt. Ihr „Brauer-
Kopf“ prägt bis heute das Markenbild der
Alpenbrauerei BÜRGERBRÄU.
Im Jahr 2001 wurde schließlich der Heimatbezug
der Marke BÜRGERBRÄU durch die
Abbildung des einheimischen Bergpanoramas
mit Müllnerhorn, Reiter Alpe und Predigtstuhl
im Bildhintergrund herausgehoben. |