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Der unmittelbaren
Nachbarschaft zum Freilassinger
Zollgebäude hat das ZOLLHÄUSL seinen Namen
zu verdanken.
Das Anwesen gleich an der Grenze
zwischen Freilassing und Salzburg wurde 1907 vom Freilassinger
Gastwirt Georg Springer erbaut und bereits 1908
an die Brauerei BÜRGERBRÄU verkauft.
Im Jahre 1920 ging das Gasthaus in das Eigentum
der Familie Ernst über, die das ZOLLHÄUSL über
75 Jahre lang betrieb und zu einem bekannten und
beliebten Gasthaus machte.
Das Geschäft florierte
damals besonders durch den Grenzverkehr über eine alte Holzbrücke
nach Salzburg, vor allem dann, wenn die Bauern aus der
gesamten Umgebung zum Viehmarkt nach Salzburg
kamen – und zur Brotzeit ins ZOLLHÄUSL.
Noch heute sieht man am Zaun des Gastgartens
die Eisenstangen, wo die Bauern ihr Vieh für die
Rast angebunden hatten.
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Im Mai 1945
wurde das Gasthaus für drei Jahre von
der US-Army als Quartier beschlagnahmt und im
Nebenzimmer des Gebäudes wurde die Übergabe
der Stadt Salzburg an die amerikanische Besatzung
verhandelt.
1995 kehrte das Anwesen wieder
in das Eigentum des BÜRGERBRÄU zurück.
Brauerei-Chef Christoph Graschberger ließ das Haus
umfangreich renovieren und übergab es noch im gleichen
Jahr in die Hand des österreichischen Gastronomen
Johann Sommerer, der dem ZOLLHÄUSL unter dem
Motto „Brot & Bier“ einen ganz neuen
Schwung verlieh und bayerische wie österreichische
Schmankerln mit den guten BÜRGERBRÄU-Bieren
zu einem Gaumenerlebnis verschmelzen lässt.
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